Handballdamen unterliegt TV Hilpoltstein II trotz starker kämpferischer Leistung

Die Erinnerungen an das Hinspiel gegen den TV Hilpoltstein II (a.K.) waren vor dem Rückspiel am Samstag in eigener Halle des TSV Winkelhaid noch frisch. Damals unterlagen die Winkelhaiderinnen mit einer schwächeren Besetzung deutlich gegen die überwiegend aus der 1. Mannschaft des TV Hilpoltstein bestehende Bezirksliga-Mannschaft. Dieses Mal sollte sich die Geschichte nicht wiederholen, auch wenn einige Stammspielerinnen aufgrund eines Skiwochenendes fehlten. Ein großer Dank gilt allen, die ihr Versprechen hielten: „Ich bin da, wenn ihr mich brauchst.“ Zusätzlich hat sich Aline Meyer in dieser Woche noch bereit erklärt nach fast einem Jahr Pause, als Unterstützung mit einzuspringen.

Die Ausgangslage war dennoch schwierig, denn die Gäste traten erneut mit einer starken Besetzung aus ihrer ersten Mannschaft an. Besonders die drei besten Torschützinnen der Bezirksliga standen nahezu die gesamte Spielzeit auf dem Feld, während andere Spielerinnen, für die diese außer Konkurrenz gemeldete Mannschaft vermutlich vorgesehen war, nur sporadisch eingesetzt wurden.

Kampfgeist trotz frühem Rückstand

In der Anfangsphase hielten die Winkelhaiderinnen noch gut mit, nach zehn Minuten stand es 4:6 für Hilpoltstein. Doch in den folgenden sechs Minuten mussten die Gastgeberinnen vier Gegentore hinnehmen, ohne selbst ein Tor zu erzielen. Trainerin Marion Göttlich reagierte prompt, nahm eine Auszeit und stellte das Team taktisch um. Sie appellierte an den Kampfgeist der Mannschaft – mit Erfolg. Bis kurz vor der Halbzeit kämpfte sich der TSV Winkelhaid auf 8:11 heran.

Mit neuem Mut starteten die Winkelhaiderinnen in die zweite Hälfte, doch leider verliefen die ersten fünf Minuten nicht wie geplant. Drei schnelle Gegentreffer sorgten für einen 7-Tore-Rückstand. Trotzdem gab das Team nicht auf: Zwischen der 35. und 39. Minute gelang es, die Offensivaktionen der Gegnerinnen zu unterbrechen. Gleichzeitig sorgten Jasmin Specht mit einem Treffer von rechts außen und Lilly Hofecker mit einem Tor aus dem Rückraum für Jubel auf der Bank. Auch die starke Defensivarbeit von Sonja Weber, die über die gesamte Spielzeit auf dem Feld stand, trug dazu bei, den Rückstand in Grenzen zu halten. Kornelia Distler überzeugte mit zehn Treffern und war eine tragende Säule im Angriff.

Endphase mit Schwierigkeiten – dennoch starke Moral

In der 51. Minute kämpfte sich das Team noch einmal auf 18:22 heran. Leider musste Konni Distler nach einem sehenswerten Gegenstoßtreffer das Spiel beenden, was sich in der Endphase bemerkbar machte. Einige Fehlpässe und schnelle Gegenstöße der Gäste führten dazu, dass Hilpoltstein die letzten fünf Tore der Partie erzielte. Trotz starker Paraden von Lena Bauer endete das Spiel mit 18:26.

Nun richtet sich der Blick auf das letzte Spiel der Saison: Am kommenden Sonntag reist der TSV Winkelhaid nach Forchheim und trifft dort um 13 Uhr auf den SV Buckenhofen II. Dort soll noch einmal alles gegeben werden, um die letzten möglichen Punkte der Saison einzufahren.

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