Die Winkelhaider Handball-Herren mussten sich zum Auftakt in die neue Saison einem abgeklärten Gegner aus Eckental mit 21:29 geschlagen geben.
Nach dem viel umjubelten Aufstieg in die Bezirksoberliga empfing der TSV Winkelhaid zum Saisonauftakt die HG Eckental. Bei den Gästen liefen mit Peter Zahn und Sebastian Piller zwei altbekannte Haudegen auf, die vor vielen Jahren zu Bayernligazeiten noch das Blau-Weiße Trikot trugen. Ergänzt durch weitere höherklassig erfahrene Spieler, lag die Messlatte gleich zu Beginn sehr hoch. Dies spiegelte sich vor allem in der konsequenten Deckungsarbeit der Eckentaler nieder. Die größtenteils junge und unerfahrene Truppe von Coach Christian Räbel hatte ein ums andere Mal Probleme, gegen die aggressive Abwehr einfache Durchbrüche zu erzielen oder freie Würfe aus dem Rückraum zu generieren. Dennoch wurden viele Chancen schön herausgespielt, leider wurden die teils freien Würfe vor allem von den Außenpositionen zu oft vergeben. Nachdem die Anfangsphase noch ausgeglichen gestalten werden konnte, setzte sich die HG Eckental nach knapp 18 Minuten das erste mal mit drei Toren ab (8:11). Das erste Heim-Time-Out verpuffte kurz darauf und der Rückstand erhöhte sich bis zur Pause auf 12:17.
Auch in der zweiten Hälfte ein unverändertes Bild. Während der TSV im Angriff zahlreiche Chancen ungenutzt lies, kassierten die Winkelhaider häufig zu einfache Gegentore, bei denen bereits das erste Eins-Gegen-Eins verloren wurde. Nichtsdestotrotz stecke die Heimmannschaft nie auf und kämpfte bis zum Ende. Selbst als zwölf Minuten vor dem Ende beim Stand von 17:24 die Niederlage absehbar war, gaben sich die Blau-Weißen nicht auf. Als Coach Räbel bereits munter durchwechselte, um vor allem den A-Jugendspielern Spielpraxis zu ermöglichen, wurde sogar noch einmal auf 20:24 verkürzt. Eine Aufholjagd begründete das allerdings nicht mehr, da in den verbleibenden acht Minuten nur noch ein weiterer eigener Treffer erzielt werden konnte. Eckental spielte das Ergebnis souverän herunter und konnte gar noch auf 21:29 erhöhen.
Das Team um Coach Räbel muss sich sichtloch noch an die erhöhte Körperlichkeit in der Bezirksoberliga gewöhnen. Sollte der Team- und Kampfgeist in dieser Form bewahrt werden, sollten aber auch bald die ersten Punkte eingefahren werden können. Die nächste Chance bietet sich dem TSV am kommenden Samstag beim erneuten Heimspiel gegen die TS Herzogenaurach

